Endlagersuche: Zweite Beratungskonferenz beginnt am Donnerstag

Die Fachkonferenz Teilgebiete geht in die nächste Runde: Am Donnerstag beginnt die zweite Beratungsrunde.  

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Zum Auftakt – am Donnerstagabend – wird Wolfgang Ehmke für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf die bedeutsame Rolle der Zivilgesellschaft bei der Endlagersuche verweisen.

„Wer mit der Partizipation bei der Endlagersuche lediglich ein Mittel zur Akzeptanzbeschaffung verbindet, hat aus dem Atom-Konflikt nicht gelernt und liegt falsch. Mitgestaltung setzt auch Einflussnahme voraus. Ein Manko in den Beratungen sehe ich darin, dass diese Konferenz weit weg von einer Selbstorganisation ist“, sagt der BI-Sprecher vorab.

Die BI hat sich deshalb auch dafür eingesetzt, einen Beschluss zu erarbeiten, der am Freitagnachmittag zur Abstimmung steht: Für die Zeitspanne, in der die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) aus den 90, z.T. sehr großen Teilgebieten, die sie als günstig für die Endlagerung ausgewiesen hat, im nächsten Schritt Regionen werden lässt, die dann für die obertägige Erkundung vorgeschlagen werden, ist keinerlei formelle Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. „Diese Partizipationslücke muss geschlossen werden“, fordert die BI. https://www.endlagersuche-infoplattform.de/SharedDocs/Downloads/Endlagersuche/DE/Fachkonferenz/Dok_FKT_2.Beratungstermin/FKT_Bt2_005_TAG_A.pdf?__blob=publicationFile&v=7   „

Am Samstag sind wir dann im Nebenprogramm zu hören und zu sehen“, so Ehmke. Martin Donat und Andreas Carpentiero werden Interessierten Rede und Antwort stehen und darlegen, was aus ihrer Sicht bei der Endlagersuche besser zu machen wäre.  

Aufmerksam verfolgen werde man natürlich auch die nicht enden wollenden Versuche aus Kreisen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), der Pro-Atom-Organisation Nuklearia und AfD-Leuten, den Salzstock Gorleben-Rambow weiter im Spiel zu halten.    

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Quelle: Pressemitteilung der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg

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