Proteste gegen Uranmülltransporte

Mit Protest-Mahnwachen wird heute (28. Oktober) im Münsterland gegen einen drohenden Uranmülltransport demonstriert, der als Sonderzug an der Gronauer Urananreicherungsanlage Richtung Russland starten soll.

Bereits seit 8 Uhr wird in Gronau auf einer Bahnbrücke gegen den Uranmüllexport und für die sofortige Stilllegung der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage protestiert. Um 10.45 Uhr soll eine Mahnwache im Hauptbahnhof von Münster beginnen.


Aktuell ist eine Lokomotive der Bentheimer Eisenbahn zwischen Burgsteinfurt und Gronau auf dem Weg zur Urananreicherungsanlage. Dort wurden in den letzten Tagen bereits zahlreiche Bahnwaggons mit Uranmüll in Form von abgereichertem Uranhexafluorid  beladen. Uranhexafluorid ist radioaktiv und reagiert bei Freisetzungen mit Wasser zu Flusssäure.

Der Sonderzug mit Uranmüll wird vermutlich zwischen zehn und elf Uhr von der Urananreicherungsanage Richtung Münster starten.

Die Bürgerinitiativen in Gronau und Umgebung sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) protestieren schon lange massiv gegen den unverantwortlichen Uranmüllexport. Sie halten die sofortige Stillegung der Gronauer Uranfabrik für dringend notwendig, damit der Atommüllberg nicht immer größer wird und damit mit Uran aus Gronau nicht weiterhin Atomkraftwerke in zahlreichen Staaten betrieben werden können.

Am nächsten Sonntag begehen die Anti-Atomkraft-Initiativen im Dreiländereck von NRW, Niedersachsen und Niederande ein besonderes Jubiläum: 33 Jahre ununterbrochen monatliche Sonntagsspaziergänfge an der Gronauer Urananreicherungsanlage (immer am 1. Sonntag im Monat).

Burgsteinfurt und Gronau auf dem Weg zur Urananreicherungsanlage. Dort wurden in den letzten Tagen bereits zahlreiche Bahnwaggons mit Uranmüll in Form von abgereichertem Uranhexafluorid  beladen. Uranhexafluorid ist radioaktiv und reagiert bei Freisetzungen mit Wasser zu Flusssäure.

Der Sonderzug mit Uranmüll wird vermutlich zwischen zehn und elf Uhr von der Urananreicherungsanage Richtung Münster starten.

Die Bürgerinitiativen in Gronau und Umgebung sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) protestieren schon lange massiv gegen den unverantwortlichen Uranmüllexport. Sie halten die sofortige Stillegung der Gronauer Uranfabrik für dringend notwendig, damit der Atommüllberg nicht immer größer wird und damit mit Uran aus Gronau nicht weiterhin Atomkraftwerke in zahlreichen Staaten betrieben werden können.

Am nächsten Sonntag begehen die Anti-Atomkraft-Initiativen im Dreiländereck von NRW, Niedersachsen und Niederande ein besonderes Jubiläum: 33 Jahre ununterbrochen monatliche Sonntagsspaziergänfge an der Gronauer Urananreicherungsanlage (immer am 1. Sonntag im Monat).

(PM: BBU)

Weitere Informationen:

http://urantransport.de/

http://www.enschedevoorvrede.nl/agenda/

https://bbu-online.de/

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