400. Protestspaziergang in Gronau

Euregioweiter Dauerprotest gegen Urananreicherung

Am Sonntag (5. Januar 2020) hat an der Urananreicherungsanlage in Gronau der 400. monatliche Sonntagsspaziergang stattgefunden. Wie an jedem ersten Sonntag im Monat haben sich Mitglieder niederländischer und deutscher Umwelt- und Friedensorganisationen aus dem Dreiländereck von NRW mit Niedersachsen und den Niederlanden beteiligt.

Bei dem Jubiläumsspaziergang waren wieder Bahnwaggons auf dem Gronauer Anlagengelände zu sehen. Unklar ist, wann der nächste Sonderzug mit Uranmüll Richtung Russland starten wird. Ende 2019 hat es gegen derartige Atommüllexporte zunehmende Proteste gegeben

Die monatlich stattfindenden Sonntagsspaziergänge an der Gronauer Urananreicherungsanlage zählen zu den bundesweit ältesten und kontinuierlichsten Protestaktionen der bundesweiten  Anti-Atomkraft-Bewegung. Der erste Sonntagsspaziergang an der Urananreicherungsanlage fand Ende September 1986 im Rahmen einer Umweltwoche der Stadt Gronau statt. 1986 hatte sich auch die Atomkatastrophe in Tschernobyl ereignet. Im Oktober 1986 wurde kein Sonntagsspaziergang durchgeführt und seit November 1986 hat bisher an jedem 1. Sonntag im Monat ein Sonntagsspaziergang an der Gronauer Uranfabrik stattgefunden. Die Protesttradition wird fortgesetzt.

(PM: BBU)

Weitere Informationen zum Themenkomplex Urenco und Urananreicherungsanlagen:

www.bbu-online.de

www.sofa-ms.de

http://www.wise-uranium.org

https://www.ippnw.de

https://www.laka.org

http://close-capenhurst.org.uk

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