26. April: Demo in Brüssel für Schließung gefährlicher Reaktoren

Demonstration am 26. April in Brüssel für die sofortige Schließung der fünf gefährlichsten Reaktoren Belgiens

 

  • Auftaktkundgebung: 15 Uhr Gare du Nord, Rue du Progrès 76, B-1030 BLX-Schaerbeek  
  • Demonstration: 16  Uhr zur Betreiberfirma Engie, Boulevard, Simon Bolivar 34
  • Ende der Demo gegen 17 Uhr

http://findunucleaire.be/

Tschernobyl: 33 Jahre nach der Katastrophe sind auf einem Gebiet – das fünfmal so groß ist wie Belgien –  mehr als 80 Prozent der Kinder durch Radioaktivität erkrankt.

Auch die Atomenergie trägt zur globalen Erwärmung bei und bremst den Umstieg auf erneuerbare Energieformen — sowie Energieeffizienz- und Speichertechnologien durch Verstopfung der Stromnetze.

Info, Argumente, Fragen an die Parteien: www.endederatomkraft.be

Mahnwache vor der deutschen Filiale von Engie in KÖLNAachener Straße 1044Straßenbahnlinie 1, Mohnstraße — zeitgleich ab 15.30:  www.antiatomkoeln.de

 Kein Tschernobyl in Belgien: Am 33. Jahrestag der Atomkatastrophe in der Ukraine fordern wir von Politik, Atomaufsicht und Energiewirtschaft:

Schalten Sie die fünf gefährlichsten Reaktoren sofort ab!

(Tihange I, Doel I und II von 1975, Tihange II und Doel 3 mit den Rissen im Druckbehälter und in der Rostschutzplattierung der Primaärkühlkreisläufe sowie der Wärmetauscher).

Risse im Reaktordruckbehäter, fehlerhafter Beton, Undichtigkeiten in Primär-kühlkreisläufen… Seit 2012 haben sich die Vorfälle in den belgischen Atom-kraftwerken verschärft, die veraltet und zunehmend unzuverlässig sind. Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Atomunfalls steigt von Tag zu Tag. Er würde ganz Belgien und einen Teil der Nachbarländer verseuchen.

Eine nukleare Katastrophe würde Zehntausende Menschen töten, bei Hundert-tausenden von Menschen Krankheiten verursachen und die Zukunft unserer Kinder dauerhaft gefährden. Millionen von Menschen wird eiskalt zugemutet, dass sie  dann ihre Häuser für immer verlassen, all ihr Hab und Gut und ihr Netzwerk von Freunden verlieren müssen.

Diese Reaktoren sind nicht erforderlich.

Ende 2014 musste Belgien fünf Monate lang auf 50 Prozent seiner Atomenergie verzichten. Ende 2018 wurden 6 von 7 Kernreaktoren für einen Monat abgeschaltet. Es gab keinen einzigen Stromausfall.

Schluss mit den Lügen über die Notwendigkeit der Atomenergie dazu: http://www.antiatombonn.de/index.php/gefahren-der-atomkraft/tihange-doel-lingen-gronau/755-wie-schnell-kann-belgien-aussteigen

 

Atomenergie trägt zur globalen Erwärmung bei

Entgegen den Behauptungen der Pro-Atomlobby produziert die Atomenergie Treibhausgase, etwa das Achtfache der Windenergie pro produzierter Einheit elektrischer Energie. Ein einzelner Reaktor von einem GW erfordert die Gewinnung, Vermahlung und Raffinierung von 200.000 Tonnen Erz pro Jahr. Diese Schritte erfordern viel fossile Energie. Die Urananreicherung verbraucht 150.000 Tonnen Fluor und Chlor pro Jahr, potenzielle Quellen von Gasen mit einem viel höheren Treibhauseffekt als Kohlendioxid (CO2). Die Stilllegung der Atomkraftwerke und die möglichst wenig gefährliche Lagerung ihres strahlenden Abfalles für mehr als 100.000 Jahre wird für unsere nachkommen einen Energieverbrauch erfordern, den niemand einschätzen kann.

(Text:  Martina Haase)

Grafik: pixabay

 

Kontakt: graswurzel68@posteo.de

 

 

Anreise aus Aachen:

  • 13.04 Hbf Aachen bis Welkenraedt (umsteigen) oder 12.45 Uhr Welthaus, Autokonvoi (wird dort spontan auf die Autos verteilt!)
    13.26  Uhr ab Bahnhof-Welkenraedt/Belgien

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