Deutsche Aktivisten greifen in US-Genehmigunsverfahren für 455 Castoren ein

Pressemitteilung des Bündnisses gegen Castor-Exporte

Deutsche Anti-Atom-Initiativen starten Aufruf zu Einwendungen gegen Atommüll-Exporte in die USA

©SRS Watch

©SRS Watch

Ahaus/Jülich, Februar 2016
Zahlreiche deutsche Anti-Atom-Initiativen und der BUND NRW zeigen sich solidarisch mit den Initiativen in den USA: Sie haben  ein Formular für Sammeleinwendungen ausgearbeitet, das sich gegen drohende Castor-Exporte aus Jülich und aus Ahaus in die USA richtet. In diesen Sammeleinwendungen äußern sie Bedenken gegenüber amerikanisch-deutschen Plänen, rund 1 Million deutscher Kugelbrennelemente aus den kommerziellen Atomkraftwerken AVR (Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor) Jülich und THTR (Thorium-Hochtemperatur-Reaktor) Hamm-Uentrop in Savannah River Site (USA) zu lagern und wiederaufzuarbeiten.
Marita Boslar vom Aktionsbündnis Stop Westcastor: „Jedes Land ist für seinen eigenen Atommüll verantwortlich. Wir dürfen unseren Atommüll nicht anderen Staaten vor die Füße kippen – nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn!“

Sammeleinwendungen an US-Energiebehörde

Ab sofort steht das Formular auf www.westcastor.de und auf www.bund-nrw.de zum Download bereit. Oder: Sammeleinwendugen.

Der BUND NRW bittet, die Sammeleinwendungen bis spätestens Dienstag, 1. März 2016

  • per Post an die Landesgeschäftstelle, Merowingerstraße 88 in 40225 Düsseldorf
  • per Fax: 0211 302005-26
  • per Mail an Claudia.Baitinger@bund .net

zu  versenden.Die eingegangenen Sammeleinwendugen werden vom BUND NRW an die US-Energiebehörde DOE gesendet.

©SRS Watch

©SRS Watch

Kommentare sind geschlossen.